Was ist ein Trauma
Der Begriff Trauma (griechisch: Wunde) bedeutet eine körperliche (physische) oder seelische (psychische) Verletzung. Durch ein traumatisierendes Ereignis kann es zu seelischen Verletzungen kommen, weil man sich bedroht, hilflos oder schutzlos fühlt. Es kann auch sein, dass man keine Möglichkeiten mehr sieht, wie man ein solches Ereignis bewältigen kann.
Mit traumatisierenden Ereignissen sind z.B. Unfälle, Erkrankungen oder Naturkatastrophen gemeint, aber auch Erfahrungen psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt, z.B. Vergewaltigung, Krieg oder Folter. Auch Erfahrungen wie Verlust oder Vernachlässigung, z.B. in der Kindheit, können traumatisierend sein.
Traumatisierende Ereignisse können einmalig auftreten oder auch mehrmalig. Manche Menschen erleben seelische Verletzungen in der Kindheit oder Jugend, andere im Erwachsenenalter.
Die häufigsten Traumafolgestörungen sind die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), die komplexe PTBS (KPTBS), die dissoziative Identitätsstörung (DIS) und die partielle dissoziative Identitätsstörung (pDIS).
Quelle: DeGPT
Wie sich ein Trauma in unser Gehirn eingräbt
Schlimme Erlebnisse bringen wichtige Hirnfunktionen aus der Balance. Mit dauerhaften Folgen für unser Erinnern.
"Gestörtes Zusammenspiel" - Dokumention aus der Gesundheitssendung "puls" vom Schweizer Fernsehen
Dissoziative Identitätsstörung (Kurzdokumentation)
Diese Dokumentation befasst sich mit der Dissoziativen Identitätsstörung (veraltet: Multiple Persönlichkeitsstörung) und beleuchtet verschiedenste Aspekte des Störungsbildes. Der Schwerpunkt liegt dabei auf wissenschaftlichen Erklärungsansätzen.
Die Dokumentation entstand im Rahmen der Ausbildung am SAE Insitute Zürich.
Die angesprochenen Studien finden sich wie folgt:
Schlumpf, Y. R., Nijenhuis, E. R., Chalavi, S., Weder, E. V., Zimmermann, E., Luechinger, R., … Jäncke, L. (2013). Dissociative part-dependent biopsychosocial reactions to backward masked angry and neutral faces: An fMRI study of dissociative identity disorder. NeuroImage: Clinical, 3, 54–64.
Schlumpf, Y. R., Reinders, A. A., Nijenhuis, E. R., Luechinger, R., van Osch, M. J., & Jäncke, L. (2014). Dissociative part-dependent resting-state activity in dissociative identity disorder: A controlled FMRI perfusion study. PloS One, 9(6), e98795